Herzlich willkommen am Kindernotfallzentrum des Universitätskinderklinik Bonn!

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,

Das Kindernotfallzentrum (KNZ) des Universitätsklinikums Bonn versorgt akute medizinische Notfälle bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr – rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Unser erfahrenes Team gewährleistet eine schnelle und qualitativ hochwertige Notfallversorgung.

Wir arbeiten eng und interdisziplinär mit allen medizinischen Fachabteilungen am UKB-Campus zusammen. Zur optimalen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten kooperieren wir zudem mit dem Interdisziplinären Notfallzentrum (INZ).

Hinweis für Eltern und Sorgeberechtigte
Das Kindernotfallzentrum ist vorrangig für akute und dringende medizinische Notfälle vorgesehen.
Bei LEBENSBEDROHLICHEN NOTFÄLLEN wählen Sie bitte umgehend den Notruf!

Notarzt

112

Bei einer VERGIFTUNG, bewahren Sie Ruhe und rufen Sie sofort die Giftnotrufzentrale oder den Notruf an.

Giftnotrufzentrale

+(49) 228 19240

Bei NICHT dringlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre Kinderärztin bzw. Ihren Kinderarzt.

Für nicht akute Beschwerden, geplante Untersuchungen oder Verlaufskontrollen wenden Sie sich bitte an die Ambulanzen der Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Bonn.

Ambulanzen

+(49) 228 28738888

Ambulanzen der Kinder- und Jugendmedizin

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Sie sollten Ihr Kind in der Kindernotfallambulanz vorstellen, wenn es lebensbedrohliche Symptome zeigt, z. B. Atemnot, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle, starke Schmerzen, hohes Fieber mit Krämpfen oder eine schwere allergische Reaktion. Auch schwere Verletzungen wie große Platzwunden oder Knochenbrüche erfordern eine sofortige Vorstellung.

  • Atemnot,
  • Blaufärbung der Lippen,
  • Starke Teilnahmslosigkeit,
  • Bewusstseinsveränderungen,
  • Krampfanfälle,
  • Starker Durchfall oder Erbrechen mit Austrocknungszeichen (trockene Lippen, eingesunkene Fontanelle) 
  • Hohes Fieber (> 39°C) bei Säuglingen unter 3 Monaten

sind Warnzeichen, die eine ärztliche Abklärung erfordern.

Fieber allein ist kein Notfall. Wenn das Kind trinkt, ansprechbar ist und keine anderen alarmierenden Symptome zeigt, kann Fieber mit fiebersenkenden Maßnahmen (z. B. Paracetamol, Ibuprofen) und Flüssigkeitszufuhr zu Hause behandelt werden. Bei Säuglingen unter 3 Monaten oder Fieber über 5 Tage ohne Besserung sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Der kinderärztliche Notdienst ist die richtige Anlaufstelle für akute, aber nicht lebensbedrohliche Erkrankungen wie Ohrenschmerzen, leichte Infekte, Fieber ohne schwere Begleitsymptome oder Magen-Darm-Infekte ohne Anzeichen für Dehydratation.

Bei Bewusstlosigkeit, Erbrechen, zunehmender Schläfrigkeit, Orientierungslosigkeit oder einer sichtbaren Platzwunde am Kopf sollten Sie die Kindernotaufnahme aufsuchen. Leichte Stöße ohne diese Symptome können zu Hause beobachtet werden.

  • Bewahren Sie Ruhe und rufen Sie sofort die Giftnotrufzentrale (+49 228 19240) oder den Notruf (112) an.
  • Geben Sie an, was das Kind eingenommen hat, in welcher Menge und wann. Bringen Sie gegebenenfalls die Verpackung mit in die Notaufnahme.

Wenn das Kind nach Luft ringt, stark hustet, heiser ist oder nicht mehr atmet, rufen Sie sofort den Notruf (112) an. Bei verschluckten Kleinteilen ohne Symptome kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein.

Plötzliche, sehr starke Bauchschmerzen, Erbrechen von Galle (grünlich), eine harte Bauchdecke oder blutiger Stuhl sind Zeichen für einen Notfall. Bei leichteren Bauchschmerzen ohne Begleitsymptome kann zunächst der Kinderarzt konsultiert werden.

Wenn der Ausschlag mit hohem Fieber, Petechien (punktförmige Blutungen), Atemnot oder starker Beeinträchtigung des Allgemeinzustands einhergeht, sollte umgehend eine ärztliche Abklärung erfolgen. Ein isolierter Hautausschlag ohne andere Symptome kann meist am nächsten Tag vom Kinderarzt beurteilt werden.

Bei Atemnot, Schwellung von Gesicht oder Hals, starkem Juckreiz am ganzen Körper oder Kreislaufproblemen rufen Sie sofort den Notruf (112).

Falls Ihr Kind bereits ein Notfallset mit Adrenalin-Autoinjektor hat, wenden Sie es umgehend an.

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